Entstehung des MTB-Dual-Slaloms

Seit 1976 veranstaltete der Ski-Club Baltersweil das Ölbachfest, das anfangs immer gut besucht war, jedoch in den 90er Jahren immer weniger Interesse bei der Bevölkerung fand. Die Vorstandschaft des Ski-Club musste sich also etwas überlegen, da dieses Ölbachfest einer der wenigen Einnahmequellen war. 1995 entschloss man sich dazu, dieses Ölbachfest letztmalig durchzuführen.

Seit etwa 1994 haben Kurt Wuchner, Thomas Kaiser und Patrick Hartmann regelmässig an verschiedenen MTB-Dual-Slaloms in der Schweiz teilgenommen und Erfahrungen gesammelt. Mit der Zeit kamen auch weitere Ski-Club Mitglieder dazu, die sich für diesen Sport interessierten. In der Schweiz war diese Sportart schon seit Anfang der 90er Jahre bekannt und es wurden verschiedene Cup-Serien durchgeführt. Um diesen Sport auch in unserer Region etwas bekannt zu machen, entschloss man sich 1996 erstmals einen MTB-Dual-Slalom selbst zu organisieren und durchzuführen. Nachdem das Ölbachfest nicht mehr den gewünschten Erfolg hatte, erhoffte man sich mit dem MTB-Dual-Slalom wieder eine gute Einnahmequelle gefunden zu haben.

Kurt Wuchner war damals die treibende Kraft, der einen grossen Anteil am Erfolg dieser Veranstaltung hat. Mittlerweile hat sich Kurt Wuchner aus Zeitgründen zurückgezogen. Natürlich haben viele andere Ski-Club-Mitglieder, besonders die Vorstandsmitglieder, mitgeholfen und grossen Anteil am Erfolg. Anfangs wurden die Tore noch mit Kippstangen gesteckt, die mit dem Fahrradlenker zur Seite gestossen wurden. Im Jahr 1999 wurden dann die kurzen Snowboardstangen eingesetzt, die mittlerweile bei allen Rennen Standard waren. Für die dazugehörigen dreieckigen Torflaggen konnten wir anfangs nur für den blauen Kurs einen Sponsor finden. Das Kies- und Betonwerk Rehm aus Lottstetten unterstützte uns nicht nur mit diesem Sponsoring, auch beim Streckenbau konnten wir immer wieder auf Geräte und Maschinen der Firma Rehm zurückgreifen.

Der Gedanke an eine permanente Renn- und Trainingsstrecke beschäftigte uns ab dem Jahr 1999, jedoch war es schwer einen Landbesitzer zu finden, der uns das notwendige Grundstück zur Verfügung stellte. Im Herbst 2000 war es dann soweit. Wir wurden mit dem Landbesitzer Fritz Frey aus Berwangen-Sonnenberg einig und bekamen das erhoffte und gewünschte Land um eine permanente Renn- und Trainingsstrecke zu bauen. Der Vorteil dieses Grundstücks lag auf der Hand: Die bisherigen MTB-Dual-Slaloms wurden auch auf diesem Wiesenhang ausgetragen, so dass dieser bei den Fahrern bereits bekannt war. Die Fahrer waren überwiegend sehr zufrieden mit diesem Hang, deshalb wussten wir, dass wir hier eine gute Basis für weitere erfolgreiche Veranstaltungen schaffen können.

Im Frühjahr 2001 wurde mit dem Streckenbau begonnen. Hier waren wir auf die Mithilfe sämtlicher Ski-Club-Mitglieder angewiesen, auf die wir auch zählen konnten – es wäre sonst unmöglich gewesen, dieses Projekt durchzuführen. Neben unseren Mitgliedern hatten wir auch weitere Helfer und Sponsoren, die massgeblich bei diesem Projekt mitgeholfen haben. So hatten wir z.B. wieder das Kies- und Betonwerk Rehm, das uns mit den Geräten und mit ca. 30-40 m3 Erde versorgten. Diese Erde wurde fachmännisch von unserem bewährten Baggerfahrer Rolf Rüdt in Anliegerkurven und Sprünge verarbeitet.

Im Frühsommer 2001 war die Strecke fertiggestellt und wurde mit einem Eröffnungsrennen eingeweiht. Zu diesem Rennen wurden jeweils die besten drei Läuferinnen und Läufer aller Kategorien der bisherigen MTB-Dual-Slaloms eingeladen. Als Special-Guest wurde der mehrfache Schweizer Meister im Dual-Slalom und Downhill Claudio Caluori eingeladen, der die Strecke auch einweihte. Diese Eröffnungsveranstaltung und der im September traditionell organisierte MTB-Dual-Slalom waren wiederum ein grosser Erfolg und eine Steigerung zu den vergangenen Jahren. Dieser Trend zeigte uns, dass wir den richtigen Weg eingeschlagen hatten.

Für das Rennen im September 2002 wurde die bestehende Renn- und Trainingsstrecke noch etwas umgebaut und erweitert. Einige Anliegerkurven und die Sprünge wurden vergrössert, so dass die Attraktivität des Rennens noch gesteigert werden konnte. Dies zeigte sich auch an der Rekordteilnahme von über 100 Startern, die mit dem Streckenverlauf wiederum sehr zufrieden waren.

Auch für das Rennen im Juli 2003 wurde die Strecke im oberen Abschnitt wieder modifiziert. Es wurden neue Sprünge und höhere Anliegerkurven eingebaut um der weiter steigenden Leistungsdichte im Teilnehmerfeld gerecht zu werden. Im Frühjahr 2004 wurde der untere Streckenteil angepasst.

 

Im Frühjahr 2007 wurden nochmals einige Veränderungen vorgenommen. Seither wurden nur kleinere Ausbesserungen vorgenommen, die jährlich zu machen sind.

 

Hier die aktuelle Streckenbeschreibung von Martin Spitznagel, der für diese Strecke hauptverantwortlich ist:

 

Strecke

"KäppeleRaceTrack" - the roots of DualRace

Seit 15 Jahren werden hier jedes Jahr Rennen ausgetragen und gehört mit seiner permanenten Dualstrecke zu den beliebtesten Rennen der Schweiz und Süddeutschland. Die Strecke startet mit einem kleinen Wiesenslalom und geht dann auf die eigentliche Rennstrecke, welche mit zahlreichen Sprüngen und schönen Anliegern gespickt ist.

 

Streckendetails
Strecke wird im Dualslalom/Paralellslalommodus befahren und besteht aus einer getrennten Streckenführung!


Startgatter mit Ampel - drei Wiesentore - grosser Table - Anlieger - StepUp - Speed - Anlieger - Trible - flacher Double - Anlieger - Double - Anlieger - Rythmsection (diverse double/StepUp/StepDown) - Anlieger - kleiner Corner - 3-4 Wiesentore - Ziel



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